WINNETOU 3. TEIL
ORIGINAL KARL MAY FILM AUSHANGFOTOS


»Fast ohne Grenzen, weit und fruchtbar sind die Jagdgründe der Mescalero-Apatschen, die ihrem großen Häuptling Winnetou unwandelbar treu ergeben sind. Ihm war bestimmt, in jener Zeit zu leben, als der nach dem amerikanischen Bürgerkrieg einsetzende Aufschwung eine Legion von Einwanderern über das »Große Wasser« lockte. Immer lauter ertönt der Ruf nach immer größeren Siedlungsgebieten im Westen. Die ehrlichen Versuche der führenden Männer den Frieden zu bewahren, scheitern an der allzu schnellen Entwicklung der Dinge, an menschlichem Unvermögen, an Selbstsucht und Verrat. Von Monat zu Monat verringert sich der Lebensraum der Indianer. Ihnen droht Not und Untergang. Häuptling Winnetou erkennt das nahende Unheil. Unermüdlich versucht er es von den roten Völkern abzuwenden.«
INHALT
INFO
FILM-INFO
FILM-STORY
FILM-PLAKATE/ POSTER
REFERENZ
INFO
WINNETOU 3. TEIL
Bilder aus dem Ultrascope-Farbfilm nach dem gleichnamigen Roman von Karl May
Produktion: Rialto-Film Preben
Philipsen/Jadran-Film
Regie: Dr. Harald Reinl
Gesamtleitung: Horst Wendlandt
Personen und ihre Darsteller:
Old Shatterhand: . . Lex Barker
Winnetou: . . . . . . . Pierre Brice
Rollins: . . . . . . . . . Rik Battaglia
Sam Hawkens: . . . . Ralf Wolter
Gouverneur: . . . . . Carl Lange
Ann: . . . . . . . . . . . Sophie Hardy
Verleih: Constantin-Film
WINNETOU 3. TEIL
Die Zeit unmittelbar nach dem amerikanischen Bürgerkrieg lockte viele neue Einwanderer aus Europa in die Neue Welt. Ihr Ziel waren die Siedlungsgebiete des Westens, wodurch die rothäutigen Indianer- Stämme auf immer engerem Raume zusammengedrängt wurden ...
Winnetou, der große Häuptling der Apatschen, hat längst erkannt, daß ein friedliches Zusammenleben
zwischen Weiß und Rot nur möglich sein wird, wenn die skrupellosen Machenschaften habgieriger Desperados vereitelt werden. Eine erste Warnung sind ihm Heimtücke und Mordlust einer Handvoll Banditen,
die seine Krieger in den Weidegründen der Mescaleros auf einer Büffeljagd
ertappen. Zunächst übt Winnetou Großmut und läßt die Banditen laufen, aber als ihm sein
treuer Freund Old Shatterhand von einem gefährlichen Zusammenstoß
der Desperados mit den in Roswell stationierten
Siedlertrecks berichtet, ist Winnetou fest entschlossen, den Gouverneur in Santa
Fe zu informieren. Gemeinsam mit Winnetou reitet Old Shatterhand los...
Der Gouverneur kennt die Situation. Von ihm erfahren Old Shatterhand und
Winnetou, daß sich die Lage dadurch bedrohlich verschärft hat, daß der "Weiße
Büffel" vom Stamme der Jicarillos längst abgetretenes Siedlungsgebiet plötzlich
wieder beansprucht. Offensichtlich waren gewissenlose Geschäftemacher
am Werk, die sich den Häuptling mit Alkohol gefügig
gemacht haben. Old Shatterhand und der Gouverneur werden sich darin einig, daß
nur die Autorität Winnetous bei den Indianern alles wieder zum Guten lenken kann.
Auf dem Wege zu den Jicarillos werden Old Shatterhand und Winnetou überfallen.
In einem Steinbruch lauern die Desperados, die durch einen Verräter von
der bevorstehenden Mission erfahren haben müssen.
Während Winnetou allein weiterreitet, kehrt Old
Shatterhand nach Santa Fe zurück, um das Übel an
der Wurzel zu packen. Tatsächlich gelingt es ihm
auch, einen der Desperados zum Sprechen zu bringen. Mit einem Schlage wird ihm
klar, in welch tödlicher Gefahr Winnetou schwebt. Er gibt seinem
Pferd die Sporen und prescht davon . . .
Als Old Shatterhand seinen Freund Winnetou wieder
trifft, waffenlos und abgehetzt, hat dieser zwei weitere Anschläge auf sein
Leben nur durch kämpferische Geschicklichkeit überstanden. So hatte er an
der Furt des Großen Bärenflusses im letzten Augenblick die lauernde Gefahr
gespürt und war seinen mordlustigen Verfolgern durch eine abenteuerliche
Flucht hinter die tosenden Wasservorhänge des "Donnerfalles" entgangen.
Im Pueblo der Jicarillos gelingt es Winnetou, den "Weißen Büffel" wieder zur Besinnung zu bringen.
Aber plötzlich taucht Rollins, der Anführer der Desperados, auf. Er bringt den
toten Häuptlingssohn, in dessen Rücken Winnetous Messer steckt! Er hatte es
auf seiner Flucht den Banditen entgegengeschleudert...
Old Shatterhand und Winnetou durchschauen Rollins teuflischen Plan: er hat gemordet, um den Verdacht
auf den edlen Apatschen zu lenken. Doch mit dem "Weißen Büffel" ist nicht mehr zu reden. Er befiehlt,
Winnetou und Old Shatterhand an den Marterpfahl zu binden. Dort wären sie sicher auch gestorben,
wenn nicht Sam Hawkens aufgetaucht wäre ...
In letzter Minute gelingt es Old Shatterhand, eine Botschaft um Hilfe an den Gouverneur zu senden.
Von nun an mit den Jicarilios und den Banditen hinhaltend kämpfend, ziehen sich
Old Shatterhand und Winnetou in die felsigen Höhen am Nugget-Tsil zurück, wo Winnetous Vater und
Schwester begraben sind. Auch ein letzter Appell an den "Weißen Büffel" bleibt ohne Erfolg.
In schicksalsschwerer Stunde trifft die Kavallerie des Gouverneurs ein, um Old Shatterhand und Winnetou
beizustehen. Old Shatterhand versucht, die Soldaten zu warnen, damit sie nicht ahnungslos in die Schußlinie der Desperados und Jicarillos reiten. Rollins nützt die Gelegenheit - und Winnetou wird sein
Opfer.
Trauer und Schmerz erfüllen die Herzen von Old Shatterhand und aller Freunde des großen Häuptlings, aber sie alle wissen: Winnetou lebt weiter, denn das wahrhaft Große und Edle ist unsterblich ...
























ORIGINAL
ALLE BILDER AUS DEM ULTRASCOPE-FARBFILM NACH DEM GLEICHNAMIGEN ROMAN VON KARL MAY "WINNETOU III" COPYRIGHT ©1965
PRODUKTION: RIALTO-FILM PREBEN PHILIPSEN/ JADRAN-FILM
VERLEIH: CONSTANTIN-FILM
FILM-PLAKATE-POSTER

Plakat DIN A1 "Winnetou 3. Teil" (EA Constantin 0965)

Plakat DIN A0 "Winnetou 3. Teil" (EA Constantin 0965)
REFERENZ
| Erscheinungsjahr | 1965 (EA 14.10.1965) |
| Regie | Dr. Harald Reinl |
| Drehbuch | Harald G. Petersson |
| Musik | Martin Böttcher |
| Kamera | Ernst W. Kalinke |
| Film | Ultrascope (2.35:1), 35 mm, Kodak Eastman Color |
| Original-Film (KINO) | 2538 m = 92 min. 46 sec. |
| TV/VIDEO/DVD * | 89 min. 03 sec. |
| FSK: | Ab 12 Jahren |
| Bemerkungen | Bambi (1966) Goldene Leinwand (1966) |
| Prädikat | "kein Prädikat" |
| * | Die Differenz zur Kinofilm Laufzeit erklärt sich durch die um ein Bild pro Sekunde höhere Video Bildfrequenz. (KINO 24 Bilder/Sek.) (TV 25 Bilder/Sek.) (PAL-SYSTEM) |