KARL MAY FILME

SZENEN



Die Szenen (Filmszenen) der einzelnen 17 Karl-May-Filme (1962-1968)

Achtung! Diese Website ist leider nicht repräsentativ und gibt daher nur einen sehr groben Überblick über die Gesamtzahl der Szenen pro Film ab. Die Gründe dafür sind diverses Quellmaterial und die automatische Szenenerkennung, die für eine nachträgliche Filmanalyse mit Szenensuche zu perfekt funktioniert und daher hier eigentlich nicht geeignet ist. Siehe auch Fotobeispiel unten. Wir lassen diese Website trotzdem erstmal stehen.


Die Karl-May-Filme sind in der Tabelle nach Erscheinungsjahr und Produktion mit der Anzahl der ermittelten Szenen pro Film und pro Minute (SZ M) sortiert.


SZENEN

FILMTITELSZENEN *SZ MTV TIMEKINOINFO
DER SCHATZ IM SILBERSEE8568.04106:29110:38I-SIS
WINNETOU 1. TEIL9249.4897:26101:26I-W1
OLD SHATTERHAND9968.53116:43121:34I-OS
DER SCHUT8407.38113:50118:25I-DS
WINNETOU 2. TEIL8128.9590:4294:14I-W2
UNTER GEIERN8879.1596:55100:57I-UG
DER SCHATZ DER AZTEKEN7958.2296:40100:42I-DSA
DIE PYRAMIDE DES SONNENGOTTES8208.6894:2898:24I-DPS
DER ÖLPRINZ8429.6986:5590:32I-OP
DURCHS WILDE KURDISTAN7997.97100:17104:28I-DWK
IM REICHE DES SILBERNEN LÖWEN9049.8991:2595:13I-IRS
WINNETOU 3. TEIL8509.5589:0392:46I-W3
OLD SUREHAND 1. TEIL100711.2889:1692:59I-OS1
DAS VERMÄCHTNIS DES INKA108211.4194:5098:48I-DVI
WINNETOU UND DAS HALBBLUT APANATSCHI98411.3786:3290:08I-WHA
WINNETOU UND SEIN FREUND OLD FIREHAND95110.5390:2194:07I-WOF
WINNETOU UND SHATTERHAND IM TAL DER TOTEN97211.3685:3589:09I-WST


Filmtitel= Karl-May-Film
Szenen *= Szenen = Gesamtszenen von Anfang bis Ende inklusive Zusätze
SZ M= Szenen des Films umgerechnet pro 1 Minute (60 sek.)
Kino= Filmdauer im Kino und auf Blu-ray (BD) mit 24 Bildern pro Sekunde (24 fps)
TV-Time= Filmdauer auf DVD, Video, TV mit 25 Bildern pro Sekunde (25 fps)
Info= Infos zu den Filmen im Kino und auf DVD, Video, TV, BD

* Die Tabelle präsentiert die Karl-May-Filme mit der Anzahl der verschiedenen Szenen pro Film. Dabei wurde hier alles berücksichtigt, genau wie bei FSK-Prüfungen und somit auch die Zusätze wie zum Beispiel: Vorspann (Verleih), (Produktion/ Co. Produktion), Titelvorspann (Darsteller, Produzent, Regie, Musik usw.), Abspann (Schwarzbilder mit Musik). Die Szenen entsprechen nur ungefähr den Takes der Kamera laut Drehbuch, aber ohne die eben erwähnten Zusätze. Die Daten stammen allerdings nicht aus den Drehbüchern, Drehplänen oder Storyboards der Karl-May-Kino-Filme, sondern aus anderen Quellen. Der Film "Das Vermächtnis des Inka" hat die meisten Szenen (1082). Der Film "Der Schatz der Azteken" die allerwenigsten Szenen (795). Vergleicht man sämtliche Filme mit der Anzahl der Szenen pro Minute (SZ M) dann enthält der Karl-May-Film "Der Schut" die wenigsten Szenen (7.38) und "Das Vermächtnis des Inka" die meisten Szenen (11.41). Hätten Sie das vorher vielleicht gewusst? Und viele Fans dachten bisher immer "Winnetou 1. Teil" hätte die meisten Szenen (924), da dieser Film auch mit Riesenabstand die meisten Filmfehler (Goofs) aufweist. Offiziell wurden von diesem Film 914 verschiedene Takes (Einstellungen der Kamera) laut Drehbuch gedreht. Durch diverse Zwischenschnitte (Inserts) im fertigen Kinofilm, entstehen meistens mehr Szenen, als die Kamera tatsächlich per Takes nonstop am Drehort filmte. Der Cutter und Regisseur entscheiden später auch noch vor endgültiger Filmherstellung, was an Filmmaterial (35mm) und einzelnen Takes verwendet oder noch kurzfristig weggelassen wird. Die Karl-May-Filme: "Durchs wilde Kurdistan" und "Im Reiche des silbernen Löwen", wurden übrigens genau wie die beiden Filme "Der Schatz der Azteken" und "Die Pyramide des Sonnengottes" in einem Stück (Produktionsgang) gedreht.


Szene aus dem Film: "Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten" - Kanufahrt





Die automatische Szenenerkennung scannt jede grobe Abweichung zum vorherigen Bild und macht hier aus einer Szene von ca. 20 Sekunden mit weitem Kameraschwenk von rechts nach links gleich 10 Szenen. Das wäre für einen späteren Videoschnitt wirklich perfekt, aber für eine nachträgliche Analyse eines Kinofilms nach Gesamtzahl aller Szenen auf Basis aller verwendeten Takes (Kameraeinstellungen) natürlich leider nicht.


Kameraeinstellungen im Überblick:

Position: -> Kamerastand, Kamerabewegung, Kameraschwenk, Kamerafahrt
Bild: -> Totale, Halbtotale, Halbnahe Einstellung, Naheinstellung, Großaufnahme

Der Regisseur gibt die Kameraeinstellungen vor, der Kameramann ist für die Kameraführung und das Kamerateam und für die Einstellung der Scheinwerfer verantwortlich.

Ein Film kann aus mehreren hundert Einstellungen bestehen, die immer mit der berühmten Klappe, einer Tafel mit Kreide-Infos beginnen. Eine Einstellung bezeichnet jede Szene, die man ohne Veränderung der Kamera und Beleuchtung nonstop drehen kann. Manchmal müssen Szenen wiederholt werden, da der Regisseur entweder nicht ganz zufrieden war, oder es bereits zu irgendwelchen Pannen kam. Der Film selbst wird meistens in völlig unterschiedlicher Reihenfolge an verschiedenen Drehtagen und Drehorten mit vielen Außen- und Innenaufnahmen (Studios) abgedreht. Die Drehzeit kann einige Wochen bis zu etlichen Monaten dauern. Nach dem Ende der Dreharbeiten wird der Film, der noch aus zig einzelnen Filmrollen besteht, schließlich wie ein großes Puzzle vom sogenannten Cutter exakt montiert. Danach beginnt der Rohschnitt in Zusammenarbeit mit Cutter und Regisseur. Erst danach erfolgt der Feinschnitt, bei dem schon alles richtig und komplett zusammengesetzt ist. Von diesem Feinschnitt fertigt das Filmlabor das entsprechende Negativ (Kamera-Negativ) und von diesen dann sämtliche Positivkopien, die mit entsprechender Tonspur bestückt werden. Erst jetzt ist der Film fertig und vom Originalnegativ können nun die entsprechenden Verleihkopien für die Kinos gezogen werden. Durch das heutige digitale Kino hat sich allerdings einiges verändert. Kameratechnik, Produktion, Postproduktion und Kinotechnik.